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Das hyperope Auge ist vom Augenbau her zu kurz geraten, weshalb die theoretisch sich hinter dem Auge treffenden Lichtstrahlen durch zusätzliche Verkrümmung der Linse mehr gebrochen werden müssen.

Eine Hyperopie kann durch Gabe von Plus-Gläsern korrigiert werden, in einer Brille, mit Kontaktlinsen oder auch je nach Stärke durch verschiedene chirurgische Verfahren inklusive Laserkorrektur.

Weitsichtigkeit

(Hyperopie)

Die Weitsichtigkeit wird auch Übersichtigkeit genannt und ist das Gegenteil der Kurzsichtigkeit. Sie ist in den Schweiz noch immer relativ häufig und kann bei Kindern und Jugendlichen völlig versteckt vorhanden sein.

Der Weitsichtige sieht eigentlich, wie der Name schon sagt, besser in die Weite als in die Nähe. Das junge Auge kann diesen Brechungsfehler häufig «überbrücken», indem es den Fehler durch Akkomodation (Einstellung der Linse) auskorrigiert. Es bedeutet aber, dass das Auge praktisch immer unter Anspannung steht und damit oft Augen- und Kopfschmerzen auftreten, auch Rötung, Brennen, abendliche Reizung u.ä. Symptome sind häufig, Beschwerden bei Bildschirm- und häufiger Nah-Arbeit sind die Regel. Man nennt diese typischen Erscheinungen asthenopische Beschwerden, sie treten dadurch auf, dass das Auge viel stärker und kräftiger in die Nähe einstellen, also akkomodieren muss als üblich.

Man kann dies auch in beispielhafte Zahlen fassen: Jemand mit einer Übersichtigkeit von +2 Dioptrien z.B. muss sein Auge auf 50 cm einstellen, um in der Ferne scharf zu sehen. Ist etwas in 50 cm, so ist es für sein Auge bereits in 25 cm. Im Leseabstand von 25 – 30 cm muss dann also das Auge regelmässig auf ca. 13 cm akkomodieren. Machen Sie das mal eine Stunde lang, da kriegen auch Sie Kopfweh!

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